Was sich für jeden eingesessenen Versandhändler wie ein schlechter Scherz anhört, wird bei Neckermann Schweiz schon sehr bald Realität: Neckermann verzichtet dort zukünftig auf den Einsatz von Print-Katalogen und konzentriert sein Geschäft rein auf das Internet. Laut dem ausführlichen Artikel auf Exiting Commerce soll auch in Deutschland bereits 2010 der Umsatz zu 70 Prozent über das Netz generiert werden (derzeit beträgt der Internetanteil ca. 50 Prozent).
Ob diese Entscheidung aus Kostengründen fallen musste, da die Print-Werbemittel ggf. nicht den benötigten Return erwirtschaften oder ob grundsätzlich die Impuls-Wirkung der Print-Anstöße auf den Online-Shop als nicht zwingend erforderlich eingeschätzt werden ist nicht ersichtlich. Denn in dieser Fragestellung reibt sich derzeit m.E. jedes etablierte (print-getriebene) Versandhaus auf.
Es bleibt spannend und sicher abzuwarten, ob weitere Unternehmen der Branche vielleicht testweise in kleineren Ländermärkten - wie beispielsweise Österreich und der Schweiz - diesem Beispiel folgen werden...
Donnerstag, 26. Juni 2008
Neckermann verzichtet zukünftig auf Print-Kataloge
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netXperience
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Dienstag, 17. Juni 2008
Holpriger Start für Firefox 3 Rekord-Versuch...
Nach der vollmundigen Ankündigung eines rekordverdächtigen Download-Approachs mit Guinness-Buch-Format wurde der auf 19:00 MEZ angekündigte Startschuss für das neue Mozilla Firefox 3 Release eher zur Stolperfalle auf der Startlinie.
Die Server, die dem großen User-Ansturm das neue Browser-Meisterwerk kredenzen sollten, gingen schlicht und ergreifend in den Keller, so dass zu Beginn erstmal garnichts funktionierte.
Mittlerweile ist es mir gelungen das gute Stück auf meinen Rechner zu überreden.
Einen intensiven Test des nett anzuschauenden Designs wird's heute aber nicht mehr geben...zumal sich die Franzosen auf dem grünen Rasen von Zürich derzeit immernoch mit den Italienern rumärgern.
Weitere Korrespondenz zum Thema:
im Basic Thinking-Blog
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netXperience
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Samstag, 14. Juni 2008
Online-Marketing Leitmesse OMD findet in Düsseldorf statt

Trotz aller Querelen im Vorfeld wird es weiterhin eine OMD in Düsseldorf geben.
Mit einem aggressiv-trotzigen Aufmacher "wer nicht dabei ist, existiert nicht!" wirbt die bisherige Leitmesse der deutschen Online-Marketing-Branche darum, Düsseldorf die Stange zu halten.
Es ist auch kaum zu erwarten, dass sich die wirklich wichtigen Vertreter der Branche - nämlich die Aussteller und Fachbesucher der Messe - nicht mehr in Düsseldorf blicken lassen. Hat die Messe doch eine gehörige Portion "Web-Tradition" vorzuweisen zumal diese Veranstaltung das Wachstum des deutschen Online-Marketings quasi von Beginn an mitbegleitet und m.E. auch mit beeinflusst hat. Somit besteht eigentlich kein zwingender Handlungsbedarf wenn man dem Motto "never change a running system" in diesem Zusammenhang Glauben schenken mag.
Somit bleibt die Messe mit der Hauptzielsetzung (Branchentreffpunkt und Manege für Dienstleister & Kunden) erhalten und muss sich nicht dem Nebenkriegs-Schauplatz "WO-IST-und-WER-HAT-die-wichtigste-Messe" beugen.
Mich freut's für Düsseldorf und die Branche!
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netXperience
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Dienstag, 22. April 2008
Online Marketing Messe OMD vor dem Aus?
Auf der Website der INTERNET WORLD wird bereits heute davon gesprochen, dass es die vom BVDW unterstützte "Ur-Messe" der deutschen Online-Marketing-Branche - die OMD - nicht mehr in dieser Form geben soll. Alternativ sind vergleichbare Messe-Projekte z.B. in Köln geplant.
Komplette Meldung auf der INTERNET-WORLD-Seite
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netXperience
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Dienstag, 25. März 2008
Amazon testet neue Navigation
Seit kurzem testet Amazon eine neu gestaltete Navigation. Die in der Vergangenheit ständig weiterentwickelten Kategorien-Reiter OBEN wandern in eine LINKS angeordnete Haupt-Navigation.
Weitere Screenshots sind zu finden z.B. bei Boersma
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netXperience
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Donnerstag, 17. Januar 2008
heine.de mit "Galerie der Besonderheiten"
Das Versandhaus Heine hat heute auf der deutschen Website unter heine.de für kurze Zeit eine "Silent-BETA" der Galerie der Besonderheiten gelauncht. Seit letztem Jahr präsentiert HEINE im Rahmen eines Besonderheiten-Konzepts exklusive Originaleinzelstücke aus den Bereichen Kunst, Schmuck und im Bereich exklusivster Verarbeitungs-Materialien. Neben Original-Gemälden von Miro für 140.000€ sind beispielsweise auch Original-Gemälde der Künstler Salvatore Dali und Marc Chagall im imageträchtigen Sortiment vertreten. Weitere Besonderheiten wie ein wertvolles Vasarely-Schach sowie ausgewählte Artikel aus Mode und Ambiente mit ausgefallensten Verarbeitungs-Einzelheiten und Materialien runden das Besonderheiten-Sortiment ab.
Neben der Sortimentsgestaltung wird in der "Galerie der Besonderheiten" eine für Heine neuartige Online-Sortimentspräsentation in einer 3D-anmutenden Flash-Animation getestet.
Die Galerie cder Besonderheiten ist derzeit temporär über ein Popup auf der Startseite auf heine.de erreichbar. Nach der kurzen Live-BETA als Performance-Test und "Kundinnenreaktions-Seismograph" wird die Galerie nach einem Finetuning in Kürze in den Rollout gehen.
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netXperience
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Sinnerschrader.de mit ungewöhnlichem und innovativem Website-Konzept
Seit Ende letzten Jahres ist die Agentur-Website sinnerschrader.de mit einem sehr innovativen Ansatz im Web vertreten: die Site wartet mit einem sehr schlichten Design, ohne großartigen Schnick-Schnack auf. Das ist zunächst schon ungewöhnlich für eine Corporate-Site einer Interactive-Agency.
Noch innovativer ist allerdings die Tatsache, dass die hinter den Links liegenden Inhalte weder im Look&Feel der Homepage noch zwingend auf den Servern von Sinnerschrader liegen. Vielmehr liegt der Content dezentral im Web. Der Website-Link zu Informationen über Sinnerschrader-CEO Matthias Schrader ist direkt mit dem XING-Profil des Agenturchefs verlinkt. Der Link "Bilder und Grafiken" ist direkt mit einem PICASA-Webalbum verknüpft.
Somit fungiert die Startseite quasi als Linksammlung dezentraler Inhalte, die auf diversen Community-Sites, Google's Text&Tabellen, Content-Sharing-Portalen etc. liegen.
Eine extrem spannende Konzeption, die auch in der Umsetzung durchaus zu überzeugen weiß.
Sinnerschrader-Art Director Matt Balara (seines Zeichens NICHT verantwortlich für Konzept und Design des Projekts!) erläutert u.a. im Fischmarkt-Blog in seinem Beitrag "The Medium ist still the message" einige Aspekte des Konzepts.
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21:23
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Freitag, 11. Januar 2008
Droht eBay die Übernahme?
Lt. einer Meldung auf der Internet-Wold-Site ist eine Übernahme des Online-Marktplatzes eBay durch Yahoo nicht ganz unwahrscheinlich.
Im Gespräch ist ebenso eine Übernahme durch Software-Giganten Microsoft.
Link zur Meldung
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Montag, 31. Dezember 2007
HUGO BOSS plant Launch eines Online-Shops
Das Designer-Label HUGO BOSS plant lt. Meldung von HORIZONT den Launch eines eigenen Online-Shops im Jahre 2008 und möchte somit am rasant wachsenden eCommerce direkt teilhaben.
Der Fashion-Handel online gewinnt zunehmend an namhaften und ernstzunehmenden Marktteilnehmern. Neben klassischen Versandhändlern oder eBay&Co. betreten mittlerweile auch immer mehr Brands ohne Distanzhandelshistorie (wie z.B. H&M mit Online-Shop) die eCommerce-Bühne.
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14:48
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Montag, 10. Dezember 2007
Die 100 populärsten WEB 2.0 -Sites aus Deutschland
Auf blognation Deutschland wurden gestern die aktualisierten Top 100 der deutschen WEB 2.0-Sites veröffentlicht. Als Ranking-Kriterium liegt hier die Anzahl Bookmarkings bei del.icio.us zugrunde.
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Mittwoch, 7. November 2007
Die FEATURITIS-Kurve
Ist zwar schon etwas älter, aber hat dennoch an Aktualität wenig eingebüßt:
Die Featuritis-Curve, die auf little K's Blog sehr ausführlich beschrieben und analysiert wird.
Auch in Zeiten des Web 2.0 stellt sich regelmäßig die Frage "brauch ich das [Feature]? Warum? Das Feature dem Feature wegen?". Allzuschnell geraten Zielgruppen-Passfähigkeits-Analyse, Relevanzbeurteilung für die eigene Site, Marktreife etc. in den Hintergrund, wenn aus dem direkten Umfeld oder einfach nur der Presse die scheinbare MUST-HAVE-Welle hereinschwappt. Selbst die simple Frage: "warum haben wir eigentlich keinen Chat auf der Site?" reicht - von der richtigen Person, in der richtigen Firma gestellt - u.U. aus, dass schnell ein solcher umgesetzt wird.
Als eine Möglichkeit zur Eindämmung der Featuritis wird die Anwendung der KANO-Methode (eine Befragungsmethode, bei der die Relevanz eines Attributs sowohl durch eine funktionale Frage als auch durch eine dysfunktionale Fragestellung ermittelt wird) empfohlen, die die Features in Basis-, Leitungs- und Begeisterungsattribute (hier Features) einteilt und somit die Entscheidung erleichtert, ob die Implementierung eines Features sinnvoll oder weniger sinnvoll ist. Die Einteilung dieser Features in Basis-, Leistungs- oder Begeisterungsattribute stellt lediglich eine Zeitpunktbetrachtung dar, da einzelne Features im Zeitverlauf von einer Begeisterungs-Funktion zu einer Basisanforderung werden oder werden können (Beispiel Airbag im Automobil: zu Beginn sicherlich ein Begeisterungs-Attrribut in der Automobil-Ausstattung, heute Standard...).
Der Beitrag in Little K's Blog ist für jeden Betroffenen lesenswert...
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Dienstag, 6. November 2007
PAYBACK Toolbar
Man stelle sich vor: nie mehr vergessen Payback-Punkte zu sammeln.
Mit diesem Ansatz testet Payback seit August die BETA einer Toolbar, mittels der sich der geneigte Punktesammler sicher sein kann, auf keinem der bei Payback gelisteten Online-Shops mehr das Punktesammeln zu vergessen.
Das Ganze funktioniert ganz simpel via Download, einmaliger Konfiguration und los gehts...
Im Browser integriert sich folgende Toolbar:

Eine News-Rubrik, ein Button zum Punkte einlösen, ein Button zum Punkte sammeln (Drop-Down mit allen teilnehmenden Online-Shops) sowie diverse Icons, häufig besuchter Online-Shops.
Nach erfolgter Installation erscheint beim Direktaufruf eines Online-Shops via URL-Eingabe (z.B. www.otto.de, www.amazon.de, www.heine.de, etc.) ein Screen, der den Bonuspunktesammler vor die Option stellt, ob er in dem gerade zu besuchenden Shop Payback-Punkte sammeln möchte oder nicht (!):
Aus Payback-Nutzersicht ist diese Toolbar ein tolles Instrument, um einerseits kein Punktesammeln zu vergessen bzw. nicht zu vergessen, den Weg über Payback.de zum teilnehmenden Shop einzuschlagen. Andererseits wird der Punktesammler sogar auch beim Aufruf von Shops von denen er nicht wusste, dass hier Payback-Punkte gesammelt werden können, gefragt, ob er Punkte sammeln möchte. Eine Win-win-Situation für Payback und den punktesammelnden Konsumenten.
Spätestens ab diesem Punkt muss sich aber ein Online-Shop-Betreiber mit der Frage auseinandersetzen, ob hier nicht (Affiliate-)Sales auf die Payback-Uhr laufen, die auch ohne irgendwelches Zutun von Payback beim Shopbetreiber entstanden wären. Im Falle eines Versandhändlers ist beispielsweise das Szenario "Kunde erhält Katalog, sucht sich Artikel aus, geht direkt auf die Internetseite um die Artikelnummer einzugeben" keine Seltenheit. Sollte dieser Kunde über die PB-Toolbar verfügen, wird er gefragt, ob er PB-Punkte sammeln möchte. Der entstandene Umsatz wird dann beispielsweise dem Affiliate-Marketing des Shop-Betreibers zugerechnet. Dem Online-Marketing-Umsatz jedes Online-Shop-Betreibers sicher sehr zuträglich, jedoch hinsichtlich Verursachungsgerechtigkeit eher diskutabel bis zweifelhaft.
Je nach Marketingleistung des Shop-Betreibers kann hier ein durchaus signifikantes Provisionsniveau entstehen.
Demgegenüber stehen insbesondere für kleinere Shops sicherlich auch Chancen im Sinne der Reichweitengenerierung und dann ggf. auch Zusatzaktivierung bzw. Neukunden-Akquisition durch Icon-Integration in die Toolbar.
Diese neue Rahmenbedingung in der Zusammenarbeit mit Payback sollte jeder Online-Shop-Betreiber individuell für sich bewerten und Chancen wie auch Risiken einschätzen.
Entscheidend wird sicher sein, in welcher Intensität sich die Payback-Toolbar verbreiten wird. Grundsätzlich sollte es einer Firma mit dem Vernetzungsgrad eines Payback aber problemlos möglich sein, hier die eigene Reichweite zu nutzen, um die Toolbar flächendeckend in den Markt zu bringen.
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Dienstag, 23. Oktober 2007
Social Shopping
Jochen Krisch verweist auf seinem Exiting-Commerce-Blog auf einen spannenden Beitrag der FT zum Thema "Social Shopping" unter dem Titel THE WISDOM OF CROWDS.
Miteinbezogen sind zahlreiche Social-Shopping-Ansätze (u.a. auch aus dem asiatischen Raum).
Neben dem gut geschriebenen Artikel finden sich auch sehr viele sehenswerte Linktipps wie beispielsweise:
www.fashionwalker.com
www.kaboodle.com
www.stylewalker.com
www.thisnext.com
www.20ltd.com
www.buyma.com
www.shoeblogs.com
www.iqons.com
www.style.com
facehunter.blogspot.com
www.stylemob.com
www.shareyourlook.com
www.stylehive.com
www.stylefeeder.com
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Mittwoch, 17. Oktober 2007
Internetnutzung und -verbreitung visuell dargestellt
Habe heute auf dem Konsensmilch.de-Blog einen interessanten Link gefunden:
Chris Harrison stellt die weltweite Internetverbreitung und -Nutzung visuell dar.
Hierbei zeigt er sowohl eine World-Connection-Density:
...aber auch Vernetzungen von Städten weltweit, in US und in Europa.
Ganz nett anzuschauen
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netXperience
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Sonntag, 14. Oktober 2007
Mittwoch, 10. Oktober 2007
2. WOM-Day in Berlin
Die "Mundpropaganda-Marketing"-Agentur TRND (the real network dialogue) hatte am 04. Oktober diesen Jahres zum 2. WOM-Day (Word Of Mouth-Day) geladen.
Diesjähriger Veranstaltungsort war eine durchaus sehenswerte Location auf der Oranienburger Strasse in Berlin.
In zahlreichen Vorträgen wurde das Thema "Virales Marketing", dessen Funktion im Marketing-Mix, die Messbarkeit und Wirkungsweise anhand diverser Case-Studies präsentiert.
Neben den Vorträgen ergaben sich zahlreiche spannende Gespräche mit den unterschiedlichsten Conference-Teilnehmern.
Fazit:
- Jede Menge Inspiration für zukünftige Maßnahmen bzw. viele neue Blickwinkel und Perspektiven
- Sicherlich ein vielversprechendes (noch junges und zu entwickelndes) Handlungsfeld für viele Werbetreibenden als Ergänzung und Unterstützung des bestehenden Werbe-Portfolios.
SPANNEND: die Neckermann Xperience
Weiterführende Infos direkt bei TRND
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netXperience
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21:58
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Sonntag, 30. September 2007
Karlsruher Eigenheiten: "...de Anner..."
Um sich aus "restdeutscher"Perspektive der badischen Mentalität oder vielmehr der Ausdrucksweise respektive Sprache zu nähern, empfiehlt sich entweder ein regelmäßiger Besuch der Gegend um Karlsruhe herum oder der Genuss dieses Videos inkl. Untertitel. ;-)
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netXperience
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Review OMD 2007 - zwischen Profis und Pfeifen...
Die diesjährige OMD war wieder ein absolutes Must für alle Branchenvertreter.
Nachdem ich am ersten Tag erst mittags aus Karlsruhe anreisen konnte, war ein gemütliches WarmUp unmöglich. Zumal ich den Vortrag von Zanox zum Thema "Suchmaschinen meets Affiliates" (Originaltitel lautete etwas anders...) unbedingt hören wollte.
Absolut überwältigend aus meiner Sicht, auch dieses Jahr wieder der enorme Andrang auf dieser wichtigsten Branchenmesse.
Der Vortrag war m.E. sehr enttäuschend. Sowohl inhaltlich als auch von der Präsentation von Dimi (Dimitrios Haratsis). Eigentlich kenne ich Dimi als wortgewandten, unterhaltsamen Redner. Das vorgetragene Thema schien ihm aber nicht sonderlich leicht zu fallen. Entweder lag es an dem völlig überfüllten Vortrags-Auditorium oder aber am eigentlichen Inhalt den er rüberbringen sollte: das Zusammen-"Spiel" zwischen SEM und Affiliate-Marketing!!! Zugegeben: ich stehe diesem Thema äußerst skeptisch gegenüber, da das Thema Affiliate-Marketing im Versandhandel (und nicht nur da...) derzeit eher durch betrügerische Machenschaften in der Sale-Generierung auffällt als durch besonders positive Tendenzen im Online-Marketing-Mix. Dementsprechend gespannt war ich natürlich auf diesen Vortrag.
Alles in allem blieb der Vortrag auf einem sehr unverbindlichen und vor allem sehr theoretischen niveau. Theorie und Wirklichkeit können m.E. eigentlich nicht weiter auseinanderliegen...
Nach diesem Vortrag standen dann mehr oder weniger spannende Termine auf dem Programm, so dass der erste Messetag wie im Flug verging.
Der zweite Tag war etwas entspannter und neben Terminen blieb Zeit, um sich die Messe etwas genauer zu "erlaufen" und das ein oder andere interessante Gespräch zu führen: sowohl mit Ausstellern, Kollegen aus der Ottogroup und diversen anderen Vertretern aus der Branche.
Die Jungs und Mädels von sMatch (das neue Social-Commerce-Engagement von Otto) befanden sich auf Dauer-Promotion-Tour. Hier bin ich sehr gespannt, wie sich die ab morgen startende BETA-Phase entwickelt. Ich halte das Konzept für sehr vielversprechend und hoffe, dass sich das Portal recht schnell etablieren kann und entsprechenden User-Zuspruch erhält. Aktuellste News gibts regelmäßig im sMatch-Corporate-Blog
Eine wesentliche Entwicklung spiegelt sich derzeit auf der Anbieterseite wider.
JEDER bietet ALLES an.
Geht der Trend erneut zur Full-Service-Agentur? Jetzt im Online-Marketing? Hatten wir Ende der 90er und zu Zeiten des dotcom-Crashs sehr stark den Hang zur Fullservice-Agentur (Konzeption+Websiteprogrammierung+Creatives+Vermarktung), so war doch ab 2001 mehr und mehr eine Entwicklung hin zu Spezial-Agenturen erkennbar.
Beim Gang über die diesjährige OMD fiel mir aber extrem auf, dass an fast jedem Stand die Themen "SEM, SEO, Affiliate-Marketing UND eMail-Marketing aus einer Hand" angeboten werden. D.h. für mich, die Agenturen differenzieren sich immer weniger durch Spezialwissen im einzelnen Online-Marketing-Kanal sondern eher über Branchen-Know-How wie z.B. Retail, Finance, Travel etc. Oder es ist ein Trend, der einen gehörigen Konzentrationsprozess im Agentur-Sektor beschreibt...
Festzustellen ist, dass sich die Online-Marketing-Branche weiter rasant entwickelt. Sowohl inhaltlich als auch quantitativ was die Fachaussteller und Fachbesucher angeht. A propos Fachbesucher. Es ist leider auch festzustellen, dass eine solche Wachtumsbranche einen gehörigen Zulauf an Mitläufern, Pfeifen und Wannabe's erfährt ;-). Sowohl im Tagesgeschäft aber auch in Messegesprächen etc. trifft man doch teilweise auf ein gehöriges Maß an Inkompetenz. Hier geht es mehr um die Frisur und das Sicherhaben einer OMD-Partykarte als den tatsächlichen Anspruch, in einer superspannenden Branche etwas nach vorne bringen zu wollen oder zu können...
Als bestes Beispiel kann ich hier einen Videobeitrag empfehlen, den ich auf shoppingzweinull.de gefunden habe...
Insgesamt waren sowohl die Termine auf den Messeständen als auch die zahlreichen Gespräche "zwischendurch" überwiegend spannend und professionell und geben wertvolle Impulse für die kommenden Monate.
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Labels: Affiliate-Marketing, OMD, Online-Marketing, SEM
Montag, 17. September 2007
Heine erwirbt zweite Anteilshälfte von Manufactum
Die Heinrich Heine GmbH, Karlsruhe, übernimmt zum 31. Dezember 2007 weitere 50 Prozent der Manufactum Hoof & Partner KG, Waltrop. Damit wird Heine zum alleinigen Gesellschafter von Manufactum.
Bereits 1998 hatte Heine 43 Prozent des Anbieters von Haushaltsgegenständen höchster handwerklicher und stofflicher Qualität erworben und diese 2003 auf 50 Prozent aufgestockt. Manufactum wurde 1987 von Thomas Hoof gegründet, der sich nach 19 Jahren aus dem Geschäft zurückzieht, Manufactum aber weiter als Berater zur Verfügung steht. Die Waltroper vertreiben ihre langlebigen, hochwertigen Waren über Katalog und Internet sowie über mittlerweile sechs Filialen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Großbritannien. Mit dem Erwerb ist eine weitere internationale Expansion sowie eine Ausweitung der Stationärpräsenz von Manufactum geplant. Von der anspruchsvollen Sortimentsgestaltung über den Multichannel-Vertriebsansatz bis hin zur internationalen Aufstellung passt Manufactum sehr gut zum Geschäftskonzept von Heine.
„Wir sind sehr stolz, dieses schöne und erfolgreiche Multichannel-Konzept nunmehr vollständig in unsere Unternehmensgruppe aufzunehmen. Oberste Priorität ist die Kontinuität und die zukunftsgerichtete Weiterentwicklung von Manufactum“, sagte Werner Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung von Heine, anlässlich der Vertragsunterzeichnung.
Wir wollen das Stationärkonzept weiter vorantreiben und sehen gute Entwicklungschancen in einer weiteren Internationalisierung von Manufactum“, so Werner Schulz. Eine weitere Priorität räumt Heine dem Ausbau des Online-Geschäfts ein.
Neben dem Flaggschiff Manufactum gehören auch die Konzepte „Brot & Butter“ mit vier Ladengeschäften in Deutschland, „Magazin“ für anspruchsvolle Einrichtungsgegenstände sowie „Gutes aus Klöstern“ mit einem Katalog-Angebot von über 200 hochwertigen Produkten aus klösterlicher Herstellung zum Unternehmensverbund.
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netXperience
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Labels: eCommerce
Mittwoch, 5. September 2007
eCommerce-Umsätze der großen Versandriesen nur Propaganda?
Für viele E-Commerce-Units der Multichannel-Versender öffnet sich eine weitere "Rechtfertigungsflanke". Ist es nicht nur der unternehmensinterne Channelkonflikt zwischen Online- und Offline-Welt, wo das Gezerre um zuzuordnende Umsätze, Kunden, Wirkungszusammenhänge von Werbeanstößen und optimal zu verteilende Budgets immernoch nicht zufriedenstellend ausgefochten scheint, werden jetzt auch die in der Vergangenheit publizierten eCommerce-Umsatzanteile der alteingesessenen Versandhäuser in der "Öffentlichkeit" durchaus kritisch diskutiert. Wurde bislang durch die großen deutschen Versandhäuser im zuge des Strebens nach Marktführerschaft jeder online anrechenbare Umsatz-Euro in den Online-Umsatz gerechnet, um somit auch einen entsprechenden Marktanteil auf der eigenen Haben-Seite zu verbuchen, erscheint der deutsche eCommerce-Markt und dessen Marktanteils-Verteilung plötzlich in einem völlig neuen Licht.
Die Mitte des Jahres durch den bvh veröffentlichten eCommerce-Umsätze für den deutschen Distanzhandel machen deutlich, dass das Wachstum im deutschen eCommerce nicht zwingend ausschliesslich den etablierten Multichannel-Unternehmen zuzuschreiben ist. Auch die aktuelle ACTA-Analyse (Anm.: basierend auf Userbefragungen, nicht Händlerangaben) bringt etwas Transparenz in die ggf. "wahren" eCommerce-Umsatzanteile (Anm.: im Verhätnis zum Gesamtumsatz des Unternehmens) etablierter deutscher Versandhäuser.
Das US-amerikanische Internetretailer-Magazin spricht bei den etablierten Retail Chains gar von den Verlierern des Online-Handels was eine sicherlich extreme Sicht auf die Dinge darstellt. Dennoch steckt in dem Artikel einiges an adaptierbarem Gedankengut für den deutschen Markt.
Exiting Commerce kommentiert die Bedeutung der neuen bvh-Zahlen für den deutschen eCommerce.
Ob diese Rahmenbedingungen jetzt dazu führen, dass die etablierten Multi-Channel-Unternehmen nun (endlich) versuchen, interne Channelkonflikte beizulegen, umdenken und eine für das Gesamthaus optimale Hauptausrichtung auf den eCommerce anstreben (ich setze an dieser Stelle voraus, dass sich der klassische Katalogversandhandel zukünftig nicht mehr positiv entwickeln lässt!) bleibt abzuwarten. Hier liegen m.E. die (einzig) wahren Potenziale.
Als weitere Neuigkeit ist der Aspekt zu werten, dass der eCommerce in Deutschland aufgrund der neuen Zahlenbasis erstmals den größten Anteil im Distanzhandel stellt und somit den klassischen Katalogversandhandel überholt hat.
Als historischen Moment beschreibt Boersmazwischendurch diese Tatsache (zurecht wie ich meine, da dieser Channel-Shift sicher als unumkehrbare Entwicklung bezeichnet werden kann!)
Fazit:
Die etablierten deutschen Versandhäuser sind neben der eigenen Nabelschau und den hausinternen Channel-Konflikten nun auch von "offizieller Zahlenseite" mit dem gesamten e-Distanzhandel im Wettbewerb. Je früher das allen Beteiligten in den jeweiligen Unternehmen klar wird, und je früher die Chancen und Risiken genau dieser von nun an dauerhaften Rahmenbedingung berücksichtigt werden, desto besser wird es gelingen, eine erfolgreiche Distanzhandels-Präsenz zu sein respektive zu bleiben.
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netXperience
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Labels: eCommerce, Online-Shopping, Trends
